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Klingt irgendwie doof, aber wir haben wirklich keine genaue Vorstellung was wir dieses mal unternehmen. Die letzten

Wochen waren so stressig und anstrengend, das wir einfach nur fix und fertig sind. Wir haben innerhalb von kürzester Zeit ein halbes Haus renoviert damit mein Schwiegervater die Vorhölle die man Pflegeheim nennt wieder verlassen konnte. Wir haben uns mit viel Verwaltungskram herumschlagen müssen, Krankenkassen usw, damit auch alles perfekt ist und wir eine optimale Versorgung gewährleisten können. Selbst meine Schwiegermutter, die dieser Idee abwehrend gegenüber stand, hat nun scheinbar eingesehen das wir alles richtig gemacht haben. Allein über die Zustände in dem Pflegeheim könnte ich Bücher schreiben, aber das wäre zu traurig und zu schockierend, also habe ich beschlossen doch lieber einen Reisebericht zu schreiben und Schönes zu zeigen. Wer Elend will braucht ja nur den Fernseher einzuschalten.

 

Zur Zeit lautet unsere Devise noch, wir setzen uns in einen Schaukelstuhl und fangen dann nach einer Woche mal gaaaanz langsam an zu schaukeln.

 

Los geht es am Samstag den 17. Mai 2014  von FRA via Charlotte nach Vegas mit US Airways.

 

 

17.Mai Samstag

 

Der Wecker klingelt um 4 Uhr und wir starten um 6 Uhr mit dem Taxi von Bad Homburg nach FRA. Unser Flug hat etwas Verspätung und in der Maschine ist es brütend heiß, irgendwann bekommen sie das Problem aber in den Griff und wir können mit doch fast einer Stunde Verspätung los gen Charlotte. Ich bin ja ein übervorsichtiges Exemplar der menschlichen Gattung, deshalb hatten wir in Charlotte noch mehr als reichlich Zeit zur Einreise und beim Zoll. Beim Zoll hatten sie Langeweile und wir durften unsere Koffer bevor wir sie aufs Band warfen noch mal durchleuchten lassen. Da ich aber grundehrlich bin haben sie auch keinen mehr geöffnet als ich die ganzen Fressalien aufgezählt habe. Anstandslos ging es dann auch weiter nach Vegas wo wir pünktlich gelandet sind.

Katja hat Nachtschicht und sich liebenswürdigerweise angeboten unseren Krempel mit runter zu bringen, was auch ausgezeichnet geklappt hat. Es ist ein tolles Gefühl, es war unsere 19.te Landung in Vegas und dann erwartet einen auch gleich noch eine Freundin.

 

 

18.Mai Sonntag

 

Geschlafen habe ich mal wieder auf Raten und der erste Kaffee lief erst um halb 6 durch die Maschine statt wie üblich schon um halb 4. Mal eben nach Hause angerufen und mit dem schönen Gefühl das alles ok ist können wir den Tag starten. Unsere Mitbringsel für Katja und Harald habe ich schon auseinandersortiert und mit etwas umräumen habe ich jetzt auch einen ganzen Koffer leer. So wenig hatte ich noch nie eingepackt, ich habe sogar mit leeren Kartons und Vorratsdosen ( die ich prima in der Kühltasche verwenden kann ) ausgefüllt.

Heute Morgen nahm ich die überwältigend vielen Gratulationen zum Geburtstag entgegen und bekam per Telefon und auch per Mail noch einige sehr erfreuliche Nachrichten. Wir sind noch schnell das nötigste an Pflegeprodukten einkaufen gefahren und haben uns danach gleich zu Harald begeben. Harald hatte mich schon vor einiger Zeit zum Grillen eingeladen. Ich will mir große Worte sparen, er bietet das beste Fleisch das man bekommen kann. Spaß haben wir zudem immer miteinander.

 

Filet Steak

 

Kobe Rind

 

 

Gnadenlos vollgefuttert sind wir dann noch ins Suncoast und mit etwas Gewinn nach Hause. Jetzt sind wir aber

auch richtig schön müde.

 

 

 

19.Mai, Montag

 

Tja der Tournamen steht zu Recht, das Wetter ist da wo wir hin wollten bäh, Thunderstorms in den Alabama Hills, Schnee im Sequoia, och nö das muss nicht sein. Beim betrachten der Landkarte in einem Browserfenster und weather.com im anderen kommen einem da dann schon mal lustige Ideen. Da Stefan und ich auch gerne mal etwas sehen das wir noch nicht hatten und auch keine Probleme damit haben lange Strecken durch die Wüste zu fahren, geht es also morgen früh nach Borrego Springs.

Anza Borrego SP ist das Ziel und ganz übermütig haben wir sogar mal eine bessere Unterkunft gebucht. Das Borrego Springs Resort und Spa wird uns 2 Nächte beherbergen, wobei wir planen eine Nacht zu verlängern, scheint nach den Bewertungen und nach den Bildern nicht der schlechteste Ort zu sein die Seele baumeln zu lassen.

Jahrelang schleppe ich sinnlos und ungenutzt Badeklamotten mit, dieses mal haben wir uns dagegen entschieden, naja Walmart machts möglich. Mittagessen gab es im The M Resort am Buffet, einer unserer Lieblingsplätze zum futtern.

 

Nach dem Essen und Zocken ( wir sind immer noch dezent im Plus ) sind wir nun im Hotel um Post zu checken. Daheim gab es kurzfristig mal wieder ein Problemchen, aber das ist nun hoffentlich gelöst. Gut das wir Heiko haben, der uns online auf dem laufenden hält. Noch eine erfreuliche Mail gelesen und am Abend treffen wir uns mit Bekannten ganz überraschend am Pool hier im Mardi Gras zu einem Bierchen. Bilder gibt es dann sicher morgen. Wir hatten einen superschönen Abend der fast bis in den Morgen ging mit Marlis und Klaus am Pool. Es gab Bier und tolle Unterhaltung und jede Menge Spaß. Danke für den schönen Abend, so was macht man viel zu selten.

 

                                 

 

 

20.Mai, Dienstag

 

Auf geht es durch die Wüste. Für heute stehen über 500 km an, aber wir haben jeden einzelnen genossen, wir lieben die Wüste und deshalb war es die reinste Erholung die Landschaft zu geniessen. Von Vegas ging es zunüchst via Cima - Kelso - Amboy in den Joshua Tree NP.

Unterwegs erfreute uns wieder Fauna und Flora.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir lieben Beide den Joshua Tree NP und deshalb war es nicht möglich einfach nur durch zu fahren, wir machten noch den kurzen Hike, wobei man bei den paar Metern gar nicht von Hike reden kann, zum Arch Rock.

 

 

 

am Cholla Cactus Garden mussten wir auch noch kurz halten, aber der Winter und das Frühjahr waren so trocken das nichts geblüht hat.

 

 

unser finales Ziel war Borrego Springs, weil wir morgen mal etwas im Bereich des Anza Borrego Desert SP rumstromern wollen. Eigentlich ein Notfallplan, weil alles andere was wir im Sinn hatten, mit schlechtem Wetter gesegnet wurde. Auf dem Weg dahin hatten wir ganz nette Sandstürme  und dadurch ergaben sich zum Teil recht ansehnliche und auch schon fast mystische Motive.

 

 

 

 

 

 

 

 

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